Говорить по-русски? – Eine Buchempfehlung

Vorwort

Russisch lernen oder auffrischen? Warum nicht. Ich habe es schließlich damals in der Schule zwischen 1986-1991 gelernt, von der 5. bis zur 10. Klasse in der Polytechnischen Oberschule. Dann kam ich noch mal kurz auf der FH Merseburg 2000-2001 mit russischer Sprache in Kontakt, als ich 2 Semester „Technisches Russisch“ dort belegte.

Später hatte ich (2004-2005) eine Arbeitsstelle, wo vorrangig russischsprachige Kolleginnen und Kollegen arbeiteten. Heute in meiner aktuellen Tätigkeit gibt es auch ein paar wenige russische Muttersprachler. Irgendwann mal einen Urlaub nach Russland machen? Möchte ich nicht ausschließen, wenngleich es auch nicht ein Lebenstraum ist.

Würde mich heute jemand aber fragen:

"Говорить по-русски?"

müsste ich stirnrunzelnd antworten:

"Немного и очень плохое"

Also stelle ich fest:

  1. Das kyrillische Alphabet beherrsche ich noch. Ich kann russische Texte lesen, aber nicht viel davon verstehen.
  2. Nur noch einige Fragmente des damals erlernten sind haften geblieben
  3. Konjugieren geht, deklinieren fällt schon schwer (Russisch hat 6 Fallformen)

Und da fand ich im Urlaub, als ich im Urlaub nach Halle fuhr, ein für mich geeignetes Buch einige „verlorene Vokabeln“ wiederzufinden. Ich betone hier „für mich“. Denn ob es für Sprachanfänger geeignet und ob es zu empfehlen ist, ist eine andere Frage.

Bildwörterbuch Russisch – Deutsch

1. Das russische Alphabet

Das russische Alphabet, besser gesagt kyrillische Schrift ist „etwas anders“ als das lateinische – damit geht es auch gleich los. Der Leser/ die Leserin wird ins kalte Wasser geworfen. Das Buch enthält viele Bilder und russische Wörter mit der deutschen Übersetzung dazu. Auch die phonetische Aussprache zu jedem Wort. Auf diese Weise kann ein Anfänger wenig anfangen. Wenigstens ein Lesezeichen mit dem kyrillischen Alphabet, Phonetik und Kurzbeispielen wären hier vom Vorteil. Für mich und Leute, die Russisch schon „irgendwann mal hatten“ brauchbar. Hierfür sollte man einen Wertungspunkt abziehen. Bei Wörterbüchern ist in der Regel eine Seite gleich am Anfang mit dem Alphabet gewidmet, damit sich der Leser/ die Leserin zurecht findet.

2. Zum Buch

Laut Angaben der Autoren enthält das Buch über 15.000 Begriffe und 3.ooo Bilder. Es ist kleiner als das A5 Format, nahezu quadratisch und als Taschenbuch für unterwegs geeignet. Es umfasst insgesamt 400 Seiten.

Im Gegensatz zu einem alphabetischen Wörterbuch umfasst es Worte aus verschiedensten Bereichen. Insgesamt sind es 13 Bereiche, z.B: unterwegs, Menschen, Kommunikation, Notfälle, Erde und Natur…. Am Buchende ist ein alphabetischer Index in deutscher und einer in russischer Sprache zu finden.

Ich selber empfinde es als gut strukturiert und durch die Bilder prägen sich (nach meinem Empfinden) die Wörter besser ein.

Ein Wörterbuch bleibt ein Wörterbuch

und ist somit kein Lehrbuch, wo Satzbildung, Grammatik zum Tragen kommen. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Es ist auch kein Nachschlagewerk, wie ein Reiseführer, wo Beispielsätze aufgeführt werden. Was es ist? Ein Katalysator, um Sprachkenntnisse zu vertiefen. Detailkenntnisse zu erwerben, die (vom Wortschatz gesehen) das Schulwissen übertreffen.

Kostenpunkt

Für die bunte Bebilderung und den darin erhaltenen Sprachwortschatz sind 9,99€ günstig. Auch kann der Leser eine App auf seinen Handy installieren, wo das Buchkapitel „unterwegs“ aufgeführt ist.

Fazit

Es ist mehr als ein Vokabelheft und hilft Menschen mit einen Grundwortschatz sich in dieser Sprache unterhalten zu können. Für Leute, die russisch lernen ist es zu einem späteren Zeitpunkt eine gute Unterstützung. Kurzum ist es geeignet für:

  • Leute, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen
  • Schüler und Studenten, welche Russisch als Fremdsprache haben
  • Reisende mit einen Grundwortschatz und Kenntnisse des kyrillischen Alphabetes
  • Sprachanfänger zur Unterstützung beim Lernen besonders für unterwegs geeignet

 
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Autor: Martins Blog

Geboren 1974 in Merseburg und wohnhaft dort. Zwischen 1983 - 1992 lebte ich in Halle - Neustadt. Gelernt habe ich Gärtner Fachrichtung Zierpflanzenbau, mich zum staatlich geprüften Umweltschutztechniker Agrarwirtschaft weiter qualifiziert und noch die Fachhochschulreife Technik absolviert. Jetzt arbeite ich seit nunmehr über 6 Jahren nachts in der Logistikbranche und bin beruflich und privat viel unterwegs.

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