Eine Hitze…

man denkt, der Sommer ist bald um. Es ist Ende August. Der Schweiß läuft bei so einen Wetterchen. Fängt der September an, wird es bekanntlich herbstlicher. Sind es die letzten Wallungen des Sommers? Morgen soll das Thermometer noch ein wenig steigen. 36 Grad – und dies an einer Sonntag Schicht. Die Kolleginnen und Kollegen, welche frei haben, werden es sich mit ihren Freunden oder Familien am See bequem machen, ausgiebig baden oder zuhause ein schattiges Plätzchen suchen. Auch die Mehrzahl derer, welche tagsüber und in der Woche arbeiten sei etwas Ruhe gegönnt und einen schönen Sonntag gewünscht.

Apropos. Habe lange nicht mehr hier geschrieben, wie doch die Zeit vergeht. Im Mai wurde der letzte Beitrag verfasst. Dazwischen ist viel passiert. Wollte zum einjährigen Bestehen was schreiben, aber das ist längst vorbei. Auch die anderen Seiten von “fuersvolk.de” liegen brach. Gelaufen bin ich auch lange nicht mehr, das linke Knie wollte ich nicht übermäßig strapazieren. So beschränkten sich meine Fußwege auf die im normalen Tempo. Längere Spaziergänge, Wege zum Einkauf oder die letzten Meter auf der Strecke zur Arbeit. Da kommt auch einiges  zusammen. Doch “Einiges” heißt nicht zwangsläufig ausreichend.

Zum Wetter hätte ich von Euch gerne noch Eure Meinung:

 
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Es muss laufen -sportlich & technisch

Sportliches

Vom Urlaub sind die meisten Tage schon vergangen. Ich verbrachte die meisten Tage zuhause in Merseburg. Drei mal zog es mich entlang der Saale zum laufen- eigentlich wollte ich doch etwas aktiver sein.

Laufresultate 2016
Laufresultate 2016

Leider braucht es mehrere Anläufe, damit Tempo und Distanz, die zurückgelegte Strecke, sich merklich erhöhen. Beim ersten Lauf schaffte ich nicht die erhofften 5 Kilometer. Nach 3,22 km war dann schon Schluß. Mir ging die Puste aus. Erschöpft ließ ich mich auf einer Parkbank nieder und nach einer Weile ging es dann im Schritttempo wieder zurück.

Der 2. Lauf ging langsamer los – ich erreichte die erhofften 5 Kilometer – ich brauchte etwas mehr als 36 Minuten. Diese Distanz ist eigentlich die kleinste Länge, die es zu erreichen gilt – es sei denn ich überwinde mich nach der Schicht zu einen Lauf. Da sollten dann höchstens 1 – 2 km drin sein.

Heute zum Vatertag ging ich mit verschnupfter Nase zum Lauf. Echte Überwindung hat es mich diesmal gekostet – es sollten mehr als 38 Minuten dauern, ehe ich die Strecke schaffte. Aber wenigstens hielt ich auch die Strecke durch.

Gegen 10 Uhr legte ich mich nochmal schlafen und wurde erst wieder gegen 15 Uhr wach.

Ich hoffe, dass ich in den letzten Tagen des Urlaubs meine Laufleistung etwas erhöhen kann – ich möchte es aber nicht übertreiben. Letztes Jahr schaffte ich dann auch mal 10,6 Kilometer an einem Stück – fast ein viertel Marathon. Für meine Verhältnisse nicht schlecht – ich ging bis an die Grenzen des mir möglichen. Von einen Marathon bin ich weit entfernt

Ein Marathon? Denke ich dabei an einen Kollegen, der das jährlich mindestens einmal durchzieht oder einen ehemaligen Klassenkameraden aus der Parallelklasse, der so mindestens 20 km am Stück mit über 12 km/h durch die Botanik läuft.

Mein Blognachbar Lutz ist ein sogenannter Streakrunner, dass heißt er läuft täglich egal bei Wind und Wetter seine Runden – auch jedesmal weit mehr als 20 Kilometer am Stück und das seit Jahren. Seine Frau läuft täglich auch täglich 10,5 Kilometer am Stück – außer Sonntags – da dann 12.

Technisches – etwas zum Blog

Genug vom Sport. Laufen soll es ja auch weiter mit dem Blog hier. Eigentlich müsste er ja kommen, der Sturm der Besucher. Na ja, bei diesen Blog, wo so selten geschrieben wird wohl eher weniger. 🙂

Hin und wieder schaue ich mir andere Blogs an, um zu sehen, wie und durch welche Themen sie Ihre Leserzahlen in die Höhe treiben. Einen Ansturm möchte ich ja nicht unbedingt, aber wenigstens mal eine Notiz, oder wie man es so schön sagt, ein “Feedback” haben. Wie kann man dies erreichen?

Punkt 1 hatte ich ja schon vom Anfang an, die Vernetzung mit den sozialen Netzwerken. Stichwort meinen Facebook Profil. Später kam noch ein Twitter-  und zur Krönung noch ein Google+ Profil hinzu.

Jedesmal wenn ich einen Beitrag veröffentliche, werden sie automatisch verlinkt. Meist lösche ich bei Facebook den automatisch generierten Beitrag und personalisierte ihn noch ein wenig. Ansonsten fristen, besonders das Google+ Profil ihr Dasein.

Eine neue Veränderung ist die Timeline von Twitter, welche ich in diesen Blog mit “einbaute”

Die Twitter Timeline (Zeitleiste) eine interessante Spielerei. Dort kann man von diesen Blog aus die letzten Tweets meines Profils verfolgen
Die Twitter Timeline (Zeitleiste) eine interessante Spielerei. Dort kann man von diesen Blog aus die letzten Tweets meines Profils verfolgen

Trotzdem bastelte ich ein wenig herum, um zu sehen ob sich der ein oder andere Besucher hierher verirrt. Als “Feldforschung” sozusagen. Die pure Neugier, welche Aktion eine Reaktion hervorruft.

Punkt 2: Google Analytics nutzen, damit die Suchmaschinen schnelleren Zugriff haben. Eine Seite dort generieren lassen und diese mit einen FTP Programm auf den Server “hochladen”  – war schnell gemacht.

Punkt 3: Andere Blogs abonnieren. Hatte schon 3-4 in der Liste, aber auch da tat sich relativ wenig. Ich erhielt oft haufenweise Mails wenn der jeweilige Blog mal wieder was schrieb, besuchte sie und lies hier und da mal einen aufs Thema bezogene Kommentare dort. Sie antworteten zwar manchmal – ein Gegenbesuch schien nicht “logisch” zu sein, also reduzierte ich dann die Zahl etwas folgte neuen und dort wo eine Reaktion zustande kam, behielt ich in meiner Aboliste. Feedback erhielt ich bisher vom Sportblog Berlin, und Karo-Tina Aldente. Dafür vielen Dank!

Der letzte Punkt: Neue “Pingdienste” (Plattformen, die Blogs katalogisieren) einbinden und als zusätzliche Spielerei einen Auszug aus der Twitter Timeline (Verlaufsliste) einbetten. Letzteres bringt keine Besucher, wirkt jedoch interaktiv.

Pingdienste. Von dort aus erhalten interessierte Leser ein Verzeichnis von Blogs und Themen. Natürlich nur, wenn man diese in seinen Blog einbindet.
Pingdienste. Von dort aus erhalten interessierte Leser ein Verzeichnis von Blogs und Themen. Natürlich nur, wenn man diese in seinen Blog einbindet. So eine Art der früheren Linklisten für Websiten, jedoch ausschließlich für Blogs der verschiedensten Art.

Ich danke Euch für das Lesen und wünsche einen schönen Start in den Freitag!

 

 
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Alles will vorbereitet sein…

…für die Laufsaison. Ich gehe meine Checkliste durch:

  • Sporthose
  • Sportschuhe
  • Laufschuhe (ASICS)
  • Laufsocken
  • Shirt

fehlt da nicht noch was? Ja richtig, eine Kniebandage! Letztes Jahr begann ich die Laufsaison relativ früh. Das Schicksal spielte mit: Schichtfrei, angenehme Lauftemperaturen oberhalb des Gefrierpunktes warme 4 Grad Celsius, zumindest warm für den Neujahrstag. Sylvester lag noch Schnee, Eis und Matsch auf den Wegen. Und ich zog es durch bis September, als Probleme mit den linken Knie auftraten.

Man möchte nichts riskieren – Kniebandagen sollen die Belastungen abfedern und ich möchte es langsamer angehen. Das Tempo ein wenig runter nehmen und Glück habe ich ja auch beim Wetter. Es ist kühl – sehr kühl sogar. Da kann man die Laufjacke anziehen und in den Jackentaschen notwendige Sachen, wie eine kleine Trinkflasche und Ähnliches verstauen. Wann geht es los? Ich hoffe, dass ich mich schon morgen (wir haben es ja schon nach Mitternacht) heute überwinden kann. Und wenn es auch nicht 5 Kilometer in einer Top Zeit werden sollten – darauf gepfiffen.

Aller Anfang ist schwer. Exakt 0 🙁 Kilometer bin ich in diesen Jahr gelaufen – eine traurige Bilanz. Die Checkliste wird erweitert:

  • Franzbranntwein
  • Sportsalbe
  • der nötige Enthusiasmus

gerade letzter Punkt darf nicht an dieser Stelle stehen. Ich bin gespannt, ob ich mich in diesen freien Tagen dazu aufraffen kann. Mit meiner runtastic App möchte ich es auch dokumentieren, damit ich mir die Ergebnisse nicht “schön reden” kann. Sie soll mich stets mit dem Mobiltelefon begleiten. Ich hoffe auch auf den ein oder anderen Anfeuerungsruf aus der Runtastic Community bei Facebook.

Ach ja. Zurück zum Neujahrslauf 2015. Ein Mitbringsel von damals habe ich noch – das Shirt, welches alle Läufer(inne)n erhalten haben, egal ob sie “nur” 1,7 oder wie ich 5,1 km hinter sich brachten. Platz 98 belegte ich dann bei über 150 Teilnehmer(innen) beim Merseburger Neujahrslauf….

Das Shirt vom Neujahrslauf 2015 - es motiviert mich wieder anzufangen.
Das Shirt vom Neujahrslauf 2015 – es motiviert mich wieder anzufangen.

Ich merke beim durchstöbern älterer Beiträge, dass das Thema “Laufen” mehr Gewicht und mein Körper dafür weniger bekommen sollte 🙂

 
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Ausflug nach Halle

Jeden Sonntag zieht es mich Richtung Halle. Jeden Sonntag? Nein. Nur an solchen, wenn ich auf den Weg zur Arbeit bin. Heute hatte ich frei. Dennoch… Ich hatte beim gestrigen Einkauf einige Kleinigkeiten vergessen – die Geschäfte sind geschlossen, nicht so am Halleschen Hauptbahnhof, so wie in jeder anderen größeren Stadt auch.

Ein Sonntagsspaziergang an der frinschen Luft hat außerdem noch einen positiven Nebeneffekt – man bleibt in Bewegung 🙂 Bald, so habe ich es mir vorgenommen (spätestens dann wenn ich Urlaub habe) werde ich langsam mit der Lauferei wieder anfangen.

Halles Hauptbahnhof wird 125 Jahre alt
Halles Hauptbahnhof wird 125 Jahre alt. In vielen Bildern kann man die historische Entwicklung folgen.

Es blieb also genug Zeit für einen Einkauf und vorher noch einen kurzen Spaziergang am Boulevard. Angenehm kühl und dennoch sonnig war es – die ideale Jahreszeit! Was mir positiv aufgefallen ist, dass es in Bahnhofsnähe an Abfallbehältern Pfandkörbe für sozial Schwache gibt.

Pfandkörbe, damit Flaschensammler nicht den Müll durchwühlen müssen - eine gute Idee
Pfandkörbe, damit Flaschensammler nicht den Müll durchwühlen müssen – eine gute Idee

Jedoch werden sie leider von achtlosen Passanten zweckentfremdet. Sie stelllen dort ihre Reisetaschen rein, oder schmeißen dort ebenfalls Abfälle hinein – diesen sollte einen Riegel vorgeschoben werden. Ein Initiator dieser Idee war/ist auch die Facebookseite “Pfand gehört daneben” (Link im neuen Fenster/Tab)

Bis zum Urlaub habe ich noch ein wenig Zeit ihn durchzuplanen. Langeweile kommt nicht auf. Ich habe lange keinen Film mehr gedreht und geschnitten – 6 Jahre ist es nun schon her, als ich beim  Offenen Kanal Merseburg – Querfurt einen Film gedreht, geschnitten, bearbeitet und veröffentlicht habe. Wird wohl Zeit es wieder mal zu tun.

Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen einen angenehmen Feierabend – Allen einen guten Wochenstart!

 

 
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Frohes neues Jahr!

Ich wünsche den Leserinnen und Lesern, Kolleginnen und Kollegen, Freunden, Bekannten… ein gesundes neues Jahr 2016!

Eines vorweg. Dieser Beitrag wurde bereits gegen 7 Uhr morgens – unmittelbar nach der Schicht am 31.12.2015 verfasst. Somit bereits älter als der, den ich heute noch schreiben werde… Ich hoffe, dass er automatisch am 01.01.2016 online geht und somit eine Minute nach Mitternacht hier virtuell das neue Jahr 2016 einläutet! Ob er auch automatisch im sozialen Netzwerk geteilt wird? Mal sehen – ansonsten am Tag danach! Was ich jetzt selber gerade um diese Zeit mache ist noch nicht ganz raus. Feiern auf jeden Fall, so oder so. Im Gegensatz zum letzten Jahr werde ich nicht das neue Jahr nüchtern und “geplant verschlafen”, um morgens fit zu sein. 🙂

Dieses Jahr geht’s dann gleich in der Neujahrsnacht wieder auf Schicht, deshalb und auch aus anderen Gründen nehme ich nicht am Neujahrslauf teil. Letztes Jahr war dies eine angenehme Erfahrung. Über 10 km/h, und wenn auch im letzten 1/3 der Teilnehmer in’s Ziel eingelaufen – immerhin! 2015 hat einiges geboten, gute und auch weniger gute Nachrichten! Es sind Menschen gegangen, welche Teile unseres Lebens waren, andere, die wir nur aus den Medien kannten. Lemmy, Helmut Schmidt…. Es wurden auch  neue Menschen geboren. Ich möchte hier auch speziell 2 enge Kollegen grüßen, die vor kurzem Eltern geworden sind und hoffe, der kleinen Familie geht es gut 🙂 Zwei andere Kollegen sind noch in freudiger Erwartung. Auch ihnen alles Gute!

Ich hoffe Ihr seid alle gut reingekommen. Ein neues Jahr – neue Pläne, neue Ziele, Wünsche, Träume, Vorhaben – eigene und gemeinsame!

Mein Vorsatz für dieses Jahr? Keine Vorsätze vornehmen – einfach spontan, aber überlegt handeln…. Das Jahr auf einen zukommen lassen. Heute ist Freitag, der 1. Januar 2016 – wir schreiben ein neuen Tag, Monat – ein neues Jahr!

 

 

 
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Rück- & Seitenblicke dazu ein Stückchen geradeaus

Ein weiter Blick zurück. Donnerstag, der 20. August. Endlich frei. Viel war geplant. Laufen, Haushalt, einen befreundeten Kollegen besuchen und dabei ausgelassen feiern mit 2 weiteren befreundeten Kollegen, die oft mit mir auf und von dem Weg zur Arbeit ab Halle (bw Schkeuditz zurück nach Halle) unterwegs sind. Nun ja. Davor halt Wäsche waschen, ein wenig laufen… -wird super werden. Doch erstens  kommt es anders und zweitens als man denkt. Der erste freie Tag wird zum Ausschlafen genutzt. Am zweiten wache ich auf, Magen und Kreislauf spielten verrückt – Übelkeit und Unwohlsein. In den folgenden Tagen wurde es nicht besser und man kam zu nichts. Auch wollte ich den Anderen am Samstag die Feierstimmung

„Rück- & Seitenblicke dazu ein Stückchen geradeaus“ weiterlesen

 
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Abkühlung naht (?)

Heute morgen nach der Schicht war es fast angenehm. In der Luft lag noch etwas “Frische”, welche der Morgenregen mit sich brachte. Durchatmen und genießen. Der Weg zum Bahnhof war angenehm runterzulaufen.

Heute dreht sie noch mal richtig auf, die Sonne. Erbarmungslos prallt die Hitze auf uns nieder. Bis zu 37 Grad in Köthen, wurde eben im Radiowetter angesagt.Und auch im Rest von Sachsen-Anhalt ist es nicht wesentlich kühler.

Morgen noch mal 28 Grad und in der Folgewoche geht die Temperatur auf ein angenehme(re)s “20 – 25 °C Level” herunter.

Täglichläufer stört so ein Wetter nicht sonderlich. Menschen wie Lutz und Anja, die bei Wind und Wetter ihren Weg laufen, ziehen ihre Strecke „Abkühlung naht (?)“ weiterlesen

 
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Wenn es heiß wird, früher raus (?)

Wochenende! Ein paar freie Tage! Super! In den nächsten Tagen gibt es viel zu bewältigen.

Und ich habe in einen Punkt Glück. Gerade jetzt frei, wo der hallesche Hauptbahnhof gesperrt ist (ein “bisschen” von der Sperrung bekomme ich aber am Wochenbeginn noch mit). Da heißt es umdenken und den kleinen Bus, der früher fährt zu nutzen…

Wäsche waschen, Haushalt (allgemein),  Kumpels besuchen, Einkäufe tätigen, am PC und der Website rumtüfteln… Die Liste wird gedanklich weiter fortgesetzt. Kumpels besuchen kann ich streichen, da bei der Organisation des Treffens dem Gastgeber leider etwas Wichtiges dazwischen gekommen ist.

Schade, aber es gibt noch einige sehr wichtige Tagesordnungspunkte, die abzuhaken sind. Langweile? Fehlanzeige! War da nicht noch was? Richtig: Laufen! Und dann ist am Wochenende und in der Folgewoche noch einmal so eine Hitzewelle zu erwarten. “Super” 🙁

..möchte man an solchen landschaftlichen Bildern denn unbedingt "schnell vorüberhasten"?
…an der malerischen Natur der Saale. Sehr schön dort entlang zu laufen.

Also wie gewohnt den Wecker morgens spätestens 4:15 Uhr läuten lassen, damit ich beim Beginn des Morgengrauens meine Strecke bewältigen kann. In der Mittagshitze zu laufen ist für routinierte Läufer machbar. Zu diesen zähle ich aber nicht. Je kühler es ist (na ja kälter als -5 Grad im Winter und dazu Glätte ist wieder ein anderes Thema), um so schneller und entspannter kann ich eine Strecke hinter mich bringen.

Ein Lauf braucht (für mich) seine spezielle Vorbereitung. Was zu tun ist habe ich ja schon mal hier beschrieben..

Apropos Lauf! Ich denke gerade an Lutz aus Wermelskirchen, welcher heute seinen 5.000 Kilometer in diesem Jahr (!) hinter sich gebracht hat und knapp 30.000 Kilometer im Streak hat (dass heißt tägliches Laufen ohne einen Tag Laufpause). Hochachtung!  Herzlichen Glückwunsch zu dieser grandiosen Leistung! (Update: Auch seine Frau Anja hat seit jener Zeit fast 9.000 km Tag für Tag gemeistert. Dafür ebenfalls Glückwunsch und große Anerkennung!!!)

Heute ist also ein besonderer Tag, an denen gleich zwei Freunde und Bekannte Geburtstag haben. Gratulation an Yves und Marc!

Also anpacken! Was bleibt mir zu sagen? Ich wünsche meiner Leserschaft ein angenehmes Wochenende!

 
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Sonnenauf- und -untergänge

Es ist Montag. Diese Arbeitswoche wird mit einen Halbtag Unterbrechung fortgesetzt. Und heute dachte ich nicht sofort an folgende Tatsache: Die Montagsschicht beginnt etwas später als die Schichten in den Folgenächten der Woche. Der Kaffee aus der Maschine läuft durch – extrastark wie immer.  Langsam mal wach werden, Gedanken und Klamotten zusammen sammeln. Also noch ein paar Minuten Zeit etwas zu bloggen.

Noch sind die Tage lang in den Sommermonaten. Fährt man zur Schicht, scheint die Sonne. Kommt man von der Schicht ist sie schon aufgegangen. Hier ein Handyvideo aus dem Jahre 2013, als ich noch früher von den Schichten nachhause fuhr.

Ja. Sonnenauf- und -untergänge haben etwas reizvolles. Im Hochsommer, wenn man in den freien Tagen läuft, nutze ich die sehr frühen Morgenstunden, sobald man im Morgengrau, also noch vor den eigentlichen Sonnenaufgang losläuft. Ehe die Sonne so ordentlich einheizt.

Heute hält sie sich versteckt – es sieht grau aus. Etwas regnen tut es auch mal zwischendurch. Die Luft ist klar. Gleich gehts los.

 
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Spontan? Nicht wirklich…

Wir erinnern uns noch mehr oder weniger gerne oder (Einige leider auch) ungerne an frühe Kindheitstage. Erlebnisse, die uns prägten – erheiterten, erschreckten, zum Nachdenken anregten, die ständige Neugier, also die Gier nach Neuen…. Erfahrungen sammeln, Grenzen ausloten.

Doch auch Kinder sind keine “homogene Gruppe” – schon damals waren wir verschiedene Charaktere. Ruhig bis zappelig, geduldig bis voller “Hummeln im Hintern”, harmoniebedürftig – bis streitsüchtig, vertrauensvoll bis mißtrauisch, gesellig bis einzelgängerisch.

Doch eine typische Eigenschaft, die Spontanität – Lust haben etwas zu machen nicht in 3 Monaten, nicht morgen, sondern unbedingt “JETZT GLEICH” und “HIER” war bei vielen Kindern ausgeprägter vorhanden als im Erwachsenenalter. So auch bei mir.

Das zum Beispiel mochte ich spontan in den frühen Kindheitstagen…. : Hammer und Nägel in die Hand nehmen, ein paar alte, teils vermoderte Bretter und Balkenreste, Draht…. zusammensuchen und eine Bude bauen. Den Grundriss etwa im Kopf, jedoch keine Ahnung, ob das Material dafür ausreichend ist und keine Verständnis von Statik, ob das “Werk” auch hält. Oft alleine manchmal mit Hilfe von anderen Kindern aus der Nachbarschaft bauten wir daran herum. Reichten die Bretter nicht für eine Wand wurden Äste und Zweige aus den Park mitverbaut.

Ein fertiges Baumhaus? Schön gebaut, wie von den Vater eines Nachbarsjungen wollte ich nicht, obwohl es ansehnlich und stabil war. Es musste unbedingt selber gemacht sein. Ganz egal ob es hält oder nicht 🙂 Und auch wenn die Bude mal hielt, spätestens 1 – 2 Wochen später riss ich sie wieder ein, um eine neue, bessere zu bauen.

Egal wieviel Schrammen man sich zuzog, sich mal mit dem Hammer “ein bisschen” verletzte – es heilte auch nach einen  “Aua” wieder. Wenn man mit dem Roller mal stürzte und auf dem Schotter landete, sich Schürfwunden zuzog: etwas Jod auf die Wunde, Geschimpfe und das nervige, sorgenvolle “Hast Du Dir wehgetan?” anhören und etwas später war alles wieder vergessen.

Jahrzehnte später im hier und jetzt. Es werden keine Buden mehr gebaut, man geht seiner täglichen nächtlichen Arbeit nach kommt nachhause, schläft, erledigt das Notwendigste und nutzt die freien Tage für alles mögliche und da wären wir mal wieder beim Thema “Laufen”. Auch da legt man sich, wenn es regnete, Pfade und Wege rutschig sind in den Schlamm und das “Aua” tut zwar nicht mehr so weh wie in Kindheitstagen, jedoch ist es nicht so schnell vergessen. Übertreibt man es mal, holt man sich Zerrungen und gerade am Anfang, wo man es übertrieb, hatte man in Kniekehlen, Waden., Oberschenkel… arge Schmerzen, die erst nach Tagen abgeklungen waren. So spontan: “Jetzt laufe ich eben mal meine Runden” – ist nicht!!!

Bevor es losgeht müssen (für mich) folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ich bin nüchtern (mindestens 4 Stunden vor dem Lauf keine feste Nahrung zu mir genommen haben)
  • …habe ausreichend Flüssigkeit zu mir genommen (idealerweise ab einer Stunde vor dem Lauf ca 1 Liter Leitungswasser oder mehr)
  • …habe mich durchgebürstet, Franzbranntwein und Sportsalbe präventiv aufgetragen (da ich übergewichtig bin achte ich auf solche Notwendigkeiten (!) besonders)
  • …höre auf meine “innere Stimme” und checke ab, ob ich in der Lage bin nur mal kurze 5 km oder längere 6…8 oder gar mal einen 10er absolvieren kann und richte mein Tempo dementsprechend aus

Nach einen Lauf:

  • habe ich meinen Flüssigkeits- und Mineralverlust wieder ausgeglichen?
  • mich geduscht,
  • Endlich mal feste Nahrung zu mir genommen?
  • die Möglichkeit etwas Ruhe zu finden.. (2 … 3 Stunden Schlaf oder mehr)

So schön und reizvoll Spontanität für mich war und es auch interessant ist, wenn Andere sich diese im Erwachsenenalter bewahren können, so gefährlich wäre sie für andere, wie für mich.

 

 

 

 

 

 
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