Bahngeschichten #1 – Pünktlichkeit und so

“Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.” Mathias Claudius (deutscher Dichter
* 15.08.1740, † 21.01.1815)

 

“Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.” Mathias Claudius (deutscher Dichter
* 15.08.1740, † 21.01.1815)

Freitag morgens – die Arbeit war geschafft. Es war meine letzte Arbeitsnacht für diese Woche. Worauf freut man sich? Auf das Wochenende! Gegen 7 Uhr ist man dann zuhause und kann die Beine baumeln lassen. Die anderen Kolleginnen und Kollegen brauchen die Regeneration für die nächste Schicht. “Otto Normalbürger” (die Mehrheit derer die tagsüber arbeitet, zur Schule/ Uni/ Ausbildung fahren…) möchte auch pünktlich das Ziel erreichen.

Der Bus zum Bahnhof war für die Kolleginnen und Kollegen Richtung Leipzig sehr knapp. Einige schafften es noch ihre Bahn zu erreichen. Die Geistesgegenwärtigkeit für die älteren Kollegen mal für einige Sekunden die Tür zu “blockieren” dass diese die Bahn auch noch schaffen? Sie war nicht vorhanden. Sie mussten eine halbe Stunde zusätzlich auf die nächste warten.

Der Zug Richtung Halle traf pünktlich in Schkeuditz ein – aussergewöhnlich! Leider war er voll und nur Wenige stiegen aus. Man wollte sich mit den Freunden einen Vierersitz teilen – ein Platz war leider belegt. Man fand einen Einzelnen in deren Nähe.

Es sah so aus als ob wir pünktlich nach Hause kommen. Bis Dieskau. Dort stoppte er. Es erfolgte eine Durchsage, dass die Weiterfahrt sich wegen eines Gegenzuges verzögert. Das daraus gleich 45 Minuten würden? Unruhe kehrte ein – Einige wollten wohl mal pünktlich zur Arbeit – wir nur schnell nach Hause. Ich kam beim Spielen einige Level weiter – der Akku vom Handy hielt durch. Sonst liegt die “kritische Stelle” zwischen Halle Messe und Halle Hauptbahnhof. Da kam es auch schon mal zu Wartezeiten bis 25 Minuten – diesmal waren es nur ganze 5 – immerhin!

Wann man das Ziel erreicht hätte und die aktuelle Uhrzeit zum Vergleich
Wann man das Ziel erreicht hätte und die aktuelle Uhrzeit zum Vergleich

Na das wars dann wohl. Eine Stunde später, gegen 8 war ich zuhause! Die Kollegen aus der Leipziger Gegend hatten auch Wartezeiten. Sie waren etwa um die selbe Zeit wie ich zuhause.

Ich hoffe, dass die Kolleginnen und Kollegen wenigstens heute nach der Sonntagsschicht pünklich nach Hause kommen und der Deutschen Bahn generell etwas mehr “Durchblick”

 
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Autor: Martins Blog

Geboren 1974 in Merseburg und wohnhaft dort. Zwischen 1983 – 1992 lebte ich in Halle – Neustadt. Gelernt habe ich Gärtner Fachrichtung Zierpflanzenbau, mich zum staatlich geprüften Umweltschutztechniker Agrarwirtschaft weiter qualifiziert und noch die Fachhochschulreife Technik absolviert. Jetzt arbeite ich seit nunmehr über 6 Jahren nachts in der Logistikbranche und bin beruflich und privat viel unterwegs.

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